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Das menschliche Ohr reagiert auf Schalldruckschwankungen sehr empfindlich. Die Hörschwelle liegt bei ca. 20 x 10-6 Pascal, die Schmerzschwelle bei ca. 100 Pascal. Diese große Spanne ist mathematisch sehr umständlich zu handhaben. Da das Ohr logarithmisch auf Reize reagiert, liegt es nahe, diese Schalldruckschwankungen als logarithmisches Verhältnis eines Messwertes zu dem Hörschwellenwert auszudrücken. Dieses log. Verhältnis wird als Dezibel oder dB bezeichnet.
Nun ist das Ohr je nach Tonhöhe unterschiedlich empfindlich. Hohe Töne werden empfindlicher wahrgenommen als tiefe Töne. Diese Tonhöhen- oder Frequenzabhängigkeit des Ohrs wird messtechnisch international durch die A-Bewertungskurve nachgebildet. Schalldruckpegel werden somit im allgemeinen in dB(A) gemessen.
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